Wanderung um den Grüntensee

Der Grüntensee ist ein 2,5 km langer und 11,2 m tiefer Stausee der Wertach mit einem Umfang von 8,2 km. Der Stausee wurde 1962 fertiggestellt und dient dem Hochwasserschutz und der Stromerzeugung. In einem Wasserkraftwerk wird eine Leistung von 1 MW erzeugt.

Bei strahlendem Sonnenschein starten wir kurz nach 10 Uhr am Wanderparkplatz in Haslach zu unserer heutigen Tour. Es weht nur ein laues Lüftchen, so dass wir nach kurzer Zeit die Anoraks gegen etwas leichtere Jacken tauschen können. Die Nordhänge der Berge leuchten noch schneeweiß, die Skisaison ist allerdings schon beendet.
Vorbei geht es am Campingplatz und dem Kletterwald auf der Südseite bis zur Staumauer. Weiter wandern wir dann auf dem idyllischen Uferweg. Wir entdecken die ersten Schlüsselblumen, eine Sumpfdotterblume leuchtet in der Frühlingssonne und einige Kröten sind auf dem Weg zu den Laichplätzen. Im schattigen Wald liegen noch ein paar wenige Schneereste. Der Biber hat hier ganz schön gewütet. Überall am Ufer liegen Bäume. die er gefällt hat, und man sieht die Nagespuren an den Stümpfen.
Unser Weg führt uns gerade hinein nach Wertach, wo wir im empfehlenswerten Alpengasthof Hirsch zum Mittagessen einkehren.  https://www.hirsch-wertach.de
Frisch gestärkt steigen wirdann hinauf zur sehenswerten Kirche und gehen weiter auf dem Panoramaweg, der aussichtsreich bis zum Kolpinghaus führt. Hier geht es dann wieder hinunter an den See, in zwei Schleifen durch den Wald und später parallel zur Straße bis zurück zum Parkplatz.
Bevor wir die Heinfahrt antreten genießen wir noch die herrliche Frühlingssonne auf den Bänken beim Parkplatz.

Text : Beate Wieland
Fotos : Brigitte Müller, Beate Wieland

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Frühlingswanderung im Brieler Tal

Bei perfektem, sonnigen Frühlingswetter machten sich 24 motivierte Wanderer auf den Weg ins Brieler Tal bei Altsteußlingen. Startpunkt der Rundwanderung war der Wanderparkplatz bei der Reithalle in Ehingen. An der Jungviehweide ging es hoch zur Stoffelbergkapelle und vor dort aus zur Starße Ehingen/Altsteußlingen, die wir überquerten. Dann ging es durch den Buchenwald in Richtung Weilersteußlingen.
Nach dem „langen Kilometer“ begann der Abstieg zur Höhle der „Käthere Kuche“ und nach dereen Besichtigung vorbei an blühenden Märzenbechern zu Maiers Brünnle. Von dort war es nicht mehr weit zum Gasthaus Adler, wo man sich für die letzte Etappe stärkte. Diese führte über die alte Heerstraße zum Stoffelberg und zurück zum Ausgangspunkt an der Jungviehweide.
Insgesamt getrug die Gehzeit 3.25 Std und es wurden 210 Hm und 13 km gemeistert.
Fazit eines Tourenteilnehmers: „Ich wusste nicht, dass die Ehinger Gegend so schön ist, und ich komme bestimmt wieder.“

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Frühlingswanderung bei Bad Überkingen

Nach regnerischen und stürmischen Tagen schien für die Laupheimer Senioren (natürlich) wieder die Sonne, und so konnten die 15 Wanderlustigen bei blauem Himmel aber noch kühlen Temperaturen in Türkheim, einem Stadtteil von Geislingen, frohen Mutes zur ersten Frühlingswanderung starten. Sie erlebten einen sonnigen Tag mit einer abwechslungsreichen Tour, die ihnen schöne Aussichtspunkte, schroffe Felszacken, riesige Vorkommen von Märzenbechern und rauschende Wasserfälle bot.
Vom Wanderparkplatz bei der Kirche von Türkheim folgte der Weg am Trauf entlang den Schildern in Richtung Kahlenstein und dem Löwenpfad „Filstalgucker“. Durch den Wald erreichte die Gruppe schon nach 45 min vorbei an einigen Aussichtspunkten den Kahlenstein. Hier öffnete sich ein grandioser Ausblick ins Filstal und auf Bad Überkingen.
Vorbei an der geschlossenen Kahlensteinhöhle führte dann der gut angelegte Pfad in weiten Serpentinen abwärts. Am Fuß des Kahlenstein folgte die angekündigte „Überraschung“. Durch eine unscheinbare Öffnung konnte man ins Innere des Massivs schlüpfen, wo man sich in einer imposanten Grotte befand, die nochmals einen Ausguck in Richtung Bad Überkingen zu bieten hatte..
Immer den Wegweisern folgend erreichte man Bad Überkingen, wanderte durch die Ortsmitte und fand unweit der Ortsmitte einen idealen Platz für die Mittagspause. Frisch gestärkt folgte man vorbei an der Autalhalle dem schmalen Sträßchen zur Waldkapelle. Hier begannen die beeindruckenden Vorkommen von Märzenbechern entlang des Autalbaches, in den Wiesen am Waldrand und an den Hängen des Buchenwaldes.
Hier begann auch der Aufstieg zurück auf die Hochfläche. Am Wasser entlang führten Treppen und der schmale Pfad sehr steil hinauf zu den Wasserfällen und zur Brunnensteighöhle.

Große Bedeutung hatte die Brunnensteighöhle vor dem Bau der Albwasserversorgung für die Bewohner von Aufhausen. War diese Quelle doch die einzige Möglichkeit, dorfnah an reines Wasser zu gelangen. In Fässern und Bottichen, früher auch ,,Bollen“ genannt holten die Älbler sich ihr Trinkwasser. An der benachbarten „Boller Steige“ begegnen wir diesem Namen noch. Die vom Zahn der Zeit gezeichnete Weganlage zwischen der Brunnensteighöhle und Aufhausen mit hang- und talseitigen Stützmauern zeugt von den Mühen um das lebensnotwendige Wasser. https://www.bad-ueberkingen.de/de/bad-ueberkingen/natur/

Auf der alten Weganlage erreichten die Wanderer wenig später den Ortsrand von Aufhausen. Hier folgten sie im Wald dem Wanderweg in Richtung Türkheim, von dem immer wieder kurze Stichpfade an die Kante zu schönen Aussichtspunkten leiteten. Nach ca. 4 Std. Gehzeit war der Parkplatz in Türkheim wieder erreicht.
Die obligatorische Schlusseinkehr erfolgte dieses Mal im Café der Straub Mühle an der Geislinger Steige, dann ging es über die B10 zurück nach Laupheim.

Bericht + Bilder: Konne

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Skitour im Lechtal

Das launische Wetter unter der Woche mit starkem Schneefall und dann wieder Regen bis in Höhenlagen vereitelte die geplante Tour zur Woleggleskarspitze.

Für Sonntag war bei mäßiger Lawinenlage gutes Wetter vorhergesagt, und so machten sich 10 Tourengänger unter Führung von Rudi auf, um von Elbigenalp aus über das Bernhardseck zur Mutte aufzusteigen. Zügig, die Skier zunächst noch geschultert, stieg die Gruppe auf dem Sommerweg bergan.
Das Wetter hielt, was es versprochen hatte, und so konnte man mit zunehmender Höhe die grandiose Rundumsicht immer besser genießen. Nach drei Stunden waren die 1150 Höhenmeter bewältigt und der Gipfel die Mutte 2190 m hoch, eine tolle Aussichtskanzel, war erreicht. Von der nahen Hornbachkette, dem Krottenkopf, dem gesamten Lechtaler Hauptkamm bis zum Patriol reichte der 360° Blick, und manches vergangene Tourenziel wurde entdeckt.
Bei aufkommendem Föhnwind wurden nach kurzer Gipfelrast die Skier angeschnallt und die Abfahrt zum Bernhardseck bei wechselnden Schneearten wurde angegangen. Kurz vor der Hütte kam es leider zu einem unglücklichen Sturz einer Teilnehmerin, der einen Abtransport mit dem Heli notwendig machte.

Nach der ganzen Aufregung gab es doch auch noch eine ausgiebige Rast am Bernhardseck in der warmen Frühlingssonne.

Bericht Rudi
Bilder Lisa und Rudi

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Märzenbecher im Söflinger Klosterwald

Der Wind hatte wieder etwas aufgefrischt und die Wolken weg geputzt. So hatten wir einen herrlichen Blick vom Parkplatz am Klosterwald auf Münster und Innenstadt.
Von hier aus gab uns Peter Kolb erst einmal eine Einführung in das Gelände und die Flurbezeichnungen. So erfuhren wir, dass wir auf dem „Gremm’lfeng‘r Wäagle“ standen mit Blick auf „En d’r Schiaßbah“ und „Kug’lfang“, ein Hinweis auf ehemalige militärische Schießübungsanlagen. Die Kugeln verfehlten wohl häufiger ihr Ziel und landeten in der Parzelle „Kugelfang“, wo man noch heute gelegentlich welche findet.
Die Bezeichnungen „Lange Weidach“ und „Lausbrunnen“ weisen auf wasserreiches Gebiet beim Maienwald hin. Wo Weiden stehen, gibt es auch Wasser und den „Lausbrunnen“, der auf das mittelhochdeutsche Wort lûze =Versteck/Lauer hinweist, versteht man. Der Wasserreichtum ist auf den “tertiären Quellhorizont“, eine geologische Besonderheit, zurückzuführen. Genaueres ist der in einer Senke vor dem Klosterwald angebrachten Hinweistafel zu entnehmen. Diese hatte Peter vor einiger Zeit im Gestrüpp aufgefunden und dafür gesorgt, dass sie wieder befestigt und zugänglich wurde.
Am Waldrand und im lichten Wald fanden wir dann auch viele Märzenbecher, Schneeglöckchen und Scilla. Von der Ferne hatten sie noch wie Schneeflecken ausgesehen.
Über das „Hochsträß“, vorbei an der „Gerd-Walter-Linde“  die jener zum Dank für glückliche Heimkehr aus dem II. Welt-Krieg gepflanzt hatte, und der Panoramatafel erreichten wir eilends den windgeschützten Wald.

Im Gasthof „Butzental“ kehrten wir ein und wurden vom Wirt hervorragend versorgt, wie vor uns schon Generationen von Ulmern.

Bericht: Ingrid Scheib

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Schneeschuhtour zur Alpe Hohenschwand

Der Wettergott war mit uns. Als einziger schöner Tag war der Dienstag vorhergesagt. Bei bestem Wetter starteten 9 Schneeschuhgeher/innen am Parkplatz bei der Lanzenbachsäge vor der Hochgratbahn. Entlang der Weissach ging es zuerst ohne Schneeschuhe bis zur „Tarzanbrücke“. Hier war in den letzten 14 Tagen schon viel weg Schnee  getaut. Auf dem nun meist schneebedeckten Weg führte die Route weiter Richtung Haspelalpe. Kurz davor  stiegen wir über freie, unberührte Schneehänge hinauf zu einem Bergrücken, der unmittelbar an der Hahnenknobelalpe auf 1160 Metern endet. Zum Schluss mussten wir durch eine schmale Waldschneise, wo uns einige umgestürtzte Fichten zwangen, den geraden Weg zu verlassen.
An der Alpe wurde eine größere Pause an der windgschützten Seite der Almhütte eingelegt. Eine tolle Aussicht hatte man von hier oben. Vor allem das Hündlegebiet, die Taler Höhe, den Alpsee bei Immenstadt konnte man erkennen und im Westen das ganze Gebiet um Steibis.
Nach der Rast ging es nun auf einem mit Schnee bedeckten Forstweg in westlicher Richtung an den Nordhängen des Vordern Prodel bis zum Ende des Weges. Nun mussten ca. 70 Hm durch recht steiles Gelände im Abstieg überwunden werden, um auf einen weiteren Forstweg zu gelangen. Nachdem dies alle Teilnehmer ohne Probleme geschafft hatten, erreichten wir bald die Alpe Hohenschwand auf 960 Metern .Von der sonnenbeschienen Terrasse wurde rasch die kleine Neuschneeschicht entfernt, Stühle und Bänke aufgestellt und die schon wärmende Märzsonne bei einer weiteren längeren Pause bei Tee und Kuchen, den eine Teilnehmerin extra mitgebracht hatte, genossen. Erst als sich der Himmel von Westen her mit der nächsten Schlechtwetterfront überzog, brach man auf, um diesen schönen, geruhsamen Ort zu verlassen.
Gegen 16 Uhr war man bei den Autos und trat die Rückfahrt an. Bei einer kurzen Kaffeepause in Stiefenhofen ließ man die letzte Schneeschuhtour dieses Winters nochmal Revue passieren.

Bericht: Siggi Wehrle

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Auf Schneeschuhen zur Dreiangelhütte

„Wenn Engel reisen, lacht der Himmel.“ Dass dieses Sprichwort auch für alte Engel gilt, bewies sich bei dieser Schneeschuhwanderung wieder auf Neue: Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, frühlingshafte Temperaturen und schöne Ausblicke waren die Zutaten für diese Schneeschuhwanderung und bescherten den 23 Teilnehmer/innen einen herrlichen Tag.

Schon bei der Anfahrt nach Winkel, einem Stadtteil von Sonthofen, konnten wir die Gipfel der Allgäuer Berge in voller Pracht bewundern und die Temperaturen bei der Ankunft auf dem Parkplatz bei der Starzlachklamm erinnerten eher an Frühling als an Februar. Nach kurzem Aufstieg auf der Straße konnten wir mit Blick über Sonthofen die Schneeschuhe anziehen, dann ging es in verharschtem Schnee stetig aufwärts, zur linken Seite immer die beinahe schneefreie Südseite des Grünten in Sicht. Durch die Ausläufer vom „Großen Wald“ folgten wir hoch über der Starzlach im teilweise sulzigen Schnee dem Mautsträßchen und erreichten nach 2 ½ Std Gehzeit die herrlich gelegene Dreiangelhütte. Um die geschlossene Hütte boten sich genügend Sitzgelegenheiten, so dass wir – teilweise im T-Shirt – in der Sonne die Mittagspause genießen konnten.
Bei Rückweg überquerten wir die Starzlach und folgten dann dem Königssträßchen am Fuß des Grünten in Richtung Burgberg. Nach einer kurzen Pause beim Freilichtmuseum Knappendorf erreichten wir den Weiler Ried, wo die Schneeschuhe an den Rucksack kamen und wir ein Stück der Teerstraße folgten. Auf dem Nothaldeweg ging es nochmals ein kurzes Stück aufwärts, dann stapfen wir durch nassen Schnee, sumpfige Wiesen und steilen Wald hinunter zum Parkplatz in Winkel.
Den obligatorischen Abschluss bei Kaffee und Kuchen hatten wir uns nach knapp 5 Std. Gehzeit redlich verdient und genossen ihn dieses Mal im Café Härle in Sonthofen.

Bericht: Konne
Bilder: Alfons, Konne, Wolfgang

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Grüensteinumfahrung

Los ging es wie immer am Treffpunkt in Illertissen, dieses Mal mit 11 Skitourengehern, und wir starteten pünktlich um 06:30 Uhr Richtung Süden. Knapp 2 h später erreichten wir Biberwier und damit den Ausgangspunkt zu unserer heutigen Tour. Der Anfang wurde uns mit den Marienbergliften erleichtert und so starteten wir durchgefroren vom Sessel- und Schlepplift in den tollen Skitourentag.
In Richtung Höllkopf und Hölltörl wurde es uns schnell warm, manch ein Ausrutscher in der etwas eisigen Spur trug sicherlich dazu bei. Da wir genügend Zeit hatten, ließen wir uns den Abstecher zum Höllkopf (2194 m) nicht nehmen und hatten zur Mittagszeit den Gipfel in der Tasche. Abfellen, Pause machen, Gipfelfoto und der Abfahrt Richtung Höllreise stand nichts mehr entgegen. Am Talboden angekommen täuschte der nahe Blick zur Grünsteinscharte, knapp 500 hm Aufstieg lagen noch vor uns. Gespickt voller anderer Skitourengeher waren wir nicht die einzigen und kamen in gleichmäßigem Tempo stetig voran. Das Kar wurde nach oben hin immer steiler und mächtige Felswände ragten neben uns empor. Belohnt wurden wir mit dem höchsten Punkt des Tages, der Grünsteinscharte (2263 m) mit hervorragender Aussicht, aber leider hatte sich die Sonne hinter den Wolken verzogen.
Der anstehenden Abfahrt ins oberste Drachenkar blickten wir zunächst skeptisch entgegen, diese war dann aber nicht so schlimm, wie der Name vermuten ließ. Die ersten paar Meter ging es zu Fuß bergab, bis ein Skifahren wieder ohne Probleme möglich war. Nächstes Etappenziel war nun das hintere Taja-Törl, zu dem wir nochmal auffellen mussten.  Dann hieß es aber erst mal Abfahrtgenuss, denn wir hatten noch das Glück, ein paar gute Abfahrtshänge zu erwischen.
Schließlich erreichten wir die Loipe zurück zum Skigebiet, fellten noch einmal auf und kamen dann die letzten Schwünge über die Piste heil und sicher in Ehrwald an. Unten konnten wir noch die letzten Sonnenstrahlen genießen, bevor uns der Skibus zurück nach Biberwier und einem Einkehrschwung in Otto’s Pistentreff brachte.

Vielen Dank Michael für die Vorbereitung und Führung der Tour.

Bericht: Lisa Riegel
Bilder: Gerhard Stumpp, Lisa Riegel, Thomas Wolfmiller, Michael Scharpf

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Tagestour auf den Rosswis

Nachdem der morgendliche Berufsverkehr von Feldkirch hinter uns liegt, fahren wir über Buchs und die Buchserberg-Straße zum Berghaus Malbun auf 1370 m. Dort startet unsere Tour bei strahlendem Sonnenschein. Es geht über die Alm oberhalb des Lifts vorbei am Hanenspil zum Sisitxgrat-Sattel auf 2016 m. Der Schnee ist durch die Sonneneinstrahlung der letzten Tage stellenweise harschig, aber wir kommen gut voran. Am Sattel geht es Richtung Süden wieder 100 Hm bergab, bevor der eigentliche Gipfelanstieg zu unserem Tagesziel, dem Rosswies auf 2334m beginnt.
Der Gipfelbereich ist durch Wind und Sonne harschig bis eisig, so dass Vesperdosen und Thermoskannen ideal bergab gleiten, damit sie von der nächsten Gruppe wieder mit auf den Gipfel gebracht werden können.
Nach kurzer Rast fahren wir wieder Richtung Sisitxgrat-Sattel ab. Die optionale Variante um den Margelchopf herum zur Gampernei lassen wir heute aus, da im gesamten Sattelbereich kein Schnee liegt und es somit eine halbstündige Tragepassage bedeuten würde.
Über den Sisitxgrat-Sattel erreichen wir etwas weiter südöstlich, vorbei am Glännlichopf, einen schönen Abfahrtsbereich im Farnboden, der bei oft und stark wechselnden Schneebedingungen anspruchsvoll zu befahren ist.

Der gesellige Ausklang im Berggasthof Malbun gelingt trotz Schweizer Preisen und wir fahren gestärkt Richtung Laupheim zurück.

Insgesamt ein wunderschöner Tag mit toller Organisation und Führung durch Jörg.

Bilder: Eckhard Hinderer, Achim Weber, Jörg Schöpperle, Jürgen Mauch
Bericht: Eckhard Hinderer

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Skitour zum Elmer Muttekopf

Pünktlich um 06.00 Uhr trafen  wir uns am 17.02.19 zu viert in Ulm, um kurz darauf in Illertissen drei weitere  Teilnehmer zu  begrüßen. Zu siebt ging es nun in Richtung Lechtal. Unser Tourenführer Theo hatte in Beurteilung der Wetter- und Schneelage das Tourenziel geändert, und anstatt des ursprünglich geplanten „Tschachaun“ peilten wir nun den nicht weit entfernten „Elmer Muttekopf„ an.
Nach kurzem Zwischenstopp unmittelbar nach dem Grenztunnel und einem Kaffee ‘To Go‘ erreichten wir zügig den Parkplatz, direkt an der Straße zwischen Stanzach und Namlos. Wir schulterten unsere Ski und liefen zunächst ca. 100m auf der Straße Richtung Stanzach zurück zur Einstiegsstelle. Durch ein lichtes Wäldchen steil ansteigend gelangten wir rasch in die breiten Hänge des nordseitig exponierten „Schafkars“. Der Schnee hatte gute Qualität und der leicht gesetzte ‘Pulver‘ erhöhte die Vorfreude auf die spätere Abfahrt. Über Serpentinen ging es so den weiten Talkessel hinauf bis zur Hochfläche des „Karbodens“ auf knapp 1900 Meter.
Von hier aus kann entweder links (ostseitig) zur „Täuberspitze“ (2298m) oder nach rechts (westseitig) über den sehr imposanten Osthang zum „Elmer Muttekopf“ (2350m) abgebogen werden. In Anbetracht der hervorragenden Bedingungen schien uns  am  heutigen Tag der Muttekopf die lohnendere Variante zu sein, und wir wurden nicht enttäuscht! In knackigen Spitzkehren, die zum Schluss, bei über 35 Gad Steilheit in schon etwas aufgeweichtem Schnee einiges an Geschicklichkeit abverlangten, erreichten wir nach rund 1250 Höhenmetern in gut 3 ½ Stunden Aufstieg  den Gipfel.
Nach kurzer Rast, etwas Gipfelkunde dank herrlicher Panorama-Rundumsicht und dem obligatorischen Gipfelfoto zogen wir mit unseren Skiern sowie Mark mit dem Splitboard hangabwärts unsere Schwünge in den Schnee. Das letzte Stück führte uns noch etwas abenteuerlich durch den Wald und so erreichten wir auf direktem Weg den Parkplatz.

Fazit: Bei diesen Verhältnissen eine ideale Tour. Vor allem ohne langen Talhatscher, der bei tageszeitlich bedingt aufgeweichtem Schnee sicher kein Vergnügen gewesen wäre. An der Stelle deshalb nochmals Dank an Theo für die Planung und Durchführung. Wir hatten einen  gelungenen Tag, den wir bei einem Kaltgetränk auf einer Sonnenterrasse in Stanzach noch gemütlich ausklingen ließen.

Bericht: Andreas Knupfer
Fotos: Andreas Knupfer und Jürgen Baur

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